Elektroprojektleiter/in Installation und Sicherheit

Beschreibung

Kurstitel

Vorbereitender Kurs auf die Berufsprüfung Elektroprojektleiter/in Installation und Sicherheit BPEL

Ziel der Ausbildung

Mit diesem Lehrgang werden Sie auf die eidgenössische Prüfung zum Elektro-Projektleiter/in Installation und Sicherheit mit Fachausweis vorbereitet. Damit erhalten Sie die Kontrollberechtigung. In dieser Funktion haben Sie die Kompetenz, Elektroprojekte selbständig und unter Aufsicht eines fachkundigen Leiters/einer fachkundigen Leiterin zu bearbeiten. Sie führen die elektrotechnischen Kontrollen und Messungen gemäss der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) durch. Kerngebiete sind die Installation, die elektrotechnische Sicherheit, die Kontrolltätigkeit und die Planung von elektrischen Anlagen.

Sie arbeiten in der Regel in Elektro-Installationsbetrieben, Planungsbüros, Kontrollunternehmungen, in Elektrizitäts-Versorgungs-Unternehmen oder in der Industrie. Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit sind sie gegenüber der Kundschaft für Ihr Handeln direkt verantwortlich. Ein wesentlicher Aufgabenbereich ist der Einsatz, die Führung und Ausbildung von Berufslernenden und Mitarbeitenden. Elektroprojektleiter/innen Installation und Sicherheit beraten und koordinieren die branchennahen Gewerke wie z.B. Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär im Bereich Installation und Sicherheit und leisten Hilfestellung bei elektrotechnischen Schnittstellen

Ausbildungsstart

Bei genügender Anmeldezahl zweimal jährlich:

  • Start im Februar 2020    BPEL 20100    Ausgebucht!
  • Start im August 2020     BPEL 20101    Anmeldeschluss 15. Juni 2020
  • Start im Februar 2021    BPEL 21100    Anmeldeschluss 15. Dezember 2020

Kursdauer und zeitliche Beanspruchung

Sie werden bei uns in allen Fächern von ausgewiesenen Fachpersonen unterrichtet. Unser Ausbildungskonzept erfordert eine hohe Unterrichtspräsenz des Lehrganges, kann jedoch berufsbegleitend absolviert werden.

  • 4 Semester
  • ca. 746 Lektionen

Kurszeiten

  • 2 Abende pro Woche (jeweils Montag/Mittwoch oder Dienstag/Donnerstag)
  • pro Monat 1-2 Sams­tag­vor­mit­tage
  • pro Semester 1-2 Halbtage unter der Woche

Die Stundenpläne werden so früh wie möglich, spätestens zwei Monate vor Semesterbeginn auf dem Intranet publiziert.

Lerngruppen und Selbststudium

  • Die Absolventen/innen organisieren sich selbständig in Lerngruppen mit jeweils 3 bis 4 Personen. Nebst dem Unterrichtsbesuch ist zusätzlich Zeit für das Selbststudium bzw. die Vorbereitung der Lektionen aufzuwenden.

Fächer

Modul 1 – Technische Grundlagen

  • Grundlagen Elektrotechnik und Mathematik
  • Elektrische Systemtechnik (Materialkunde)
  • Regeln der Technik
  • Technische Dokumentation (Schema- und Plankunde)

Modul 2 – Projektführung I

  • Kalkulation
  • Controlling
  • Baustellenmanagement

Modul 3 – Planung und technische Bearbeitung I

  • Vorschriften und Normen
  • Technologische Grundlagen
  • Projektierung, Realisierung und Dienstleistungen

Modul 4 – Installations- und Sicherheitskontrolle

  • Installationskontrolle
  • Kontrolldokumentationen
  • Arbeitssicherheit und Gefahrenstoffe

Modul 5 – Leadership, Kommunikation und Personalmanagement
 
Praktikum

  • Gegen Ende des Lehrgangs organisieren die Absolventen/innen selbständig ein Praktikumseinsatz von mindestens 2 Arbeitstagen in einem Betrieb. Das Praktikum dient dem Transfer des theoretisch erworbenen Fachwissens bezüglich Prüfung elektrischer Anlagen in der Praxis. Die Kandidaten/innen lernen im Zuge der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung die Abläufe und die Notwendigkeit von Schluss-, Abnahme- und periodischen Elektrokontrollen im Alltag kennen.

Modulprüfungen

Die Kompetenznachweise während den Lehrgängen werden in Form von Modulprüfungen erlangt. Die Aufgebote mit allen relevanten Prüfungsinformationen erhalten die Absolventen/innen vor jeder Modulprüfung separat zugestellt.

Die Modulprüfungen 2 bis 4 können erst absolviert werden, wenn die Modulprüfung 1 bestanden ist. Modulabschlüsse sind für die Zulassung zur Abschlussprüfung fünf Jahre gültig. Modulprüfungen können maximal zwei Mal wiederholt werden. Die Wiederholung kann frühestens nach drei Monaten seit der letzten Prüfung stattfinden.

Die erfolgreich bestandenen Modulprüfungen sind gemäss den Wegleitungen und der Prüfungsordnung Voraussetzung für die Zulassung zur Berufsprüfung beim EIT.swiss.

Kosten

  • Semestergebühren
  • Materialkosten
  • Modulprüfungsgebühren
  • pro Semester CHF 3’500.-
  • pro Semester CHF 200.-
  • pro Modulprüfung CHF 300.-
  • CHF 14’000.-
  • *CHF 800.-
  • CHF 1’500.-
  • Total: CHF 16’300.-

Diese Kursgebühren sind subventionsberechtigt. Durch die Subjektfinanzierung wird die Hälfte der Gesamtkosten vom Bund rückerstattet. Detaillierte Informationen zur Subjektfinanzierung finden Sie hier.

Nicht inbegriffen in den oben aufgeführten Kurskosten sind Gebühren für Nachprüfungen, die Kosten für die Anschaffung der NIN, welche selbständig angeschafft werden muss sowie die Prüfungsgebühr der eidgenössischen Prüfung, welche direkt dem EIT.swiss entrichtet wird.

*Die Materialkosten werden semesterweise in Rechnung gestellt. Je nach Anschaffung von Lehrmitteln und möglichen Preisdifferenzen kann der Materialkostenbeitrag entsprechend angepasst werden.

Ergänzende Bemerkungen und Dokumente

Das Elektro-Ausbildungszentrum Zentralschweiz EAZ wird getragen von den Regionalverbänden VZEI und ZEV. Das EAZ ist eine vom EIT.swiss offiziell anerkannte Fachschule und bietet die vorbereitenden Kurse für Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen nach dessen Wegleitungen und Prüfungsordnungen an.

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